Rot Weiss ist Aushängeschild des Ahlener Sports

Die Stadt Ahlen hat Tempo gemacht und den verbalen Doppelpass mit den Verantwortlichen von Rot Weiss Ahlen gesucht. Unmittelbar nach dem feststehenden Klassenerhalt des Fußball-Regionalligisten bat Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Vereinsverantwortlichen zum Austausch. Dabei stellte er nicht nur die Bedeutung der Rot Weissen heraus, sondern erneuerte auch ein Versprechen zum Thema Stadion-Sanierung.
Zum Verbleib in der Fußball-Regionalliga hat Bürgermeister Dr. Alexander Berger der Vereinsführung von Rot Weiss Ahlen gratuliert. „Es war eine nervenaufreibende Saison, in der sich Höhepunkte und sportliche Rückschläge immer wieder abwechselten“, stellte Berger fest. Die ambitionierte Mannschaft mit ihrem Trainer Andreas Zimmermann habe es am Ende mit Fug und Recht verdient, eine weitere Spielzeit in der vierten Liga mitzuspielen.

Als Traditionsclub mit früher langjähriger Präsenz im Profifußball gehöre „RWA“ in eine Liga mit Mannschaften wie Münster, Aachen oder Oberhausen. Erfreut zeigte sich das Stadtoberhaupt über den wachsenden Zuspruch unter Fans und Zuschauern, den sich die Mannschaft mit ansprechenden Auftritten erarbeitet habe. „Ehrliche Leistungen werden halt immer belohnt“, ermutigte Berger den Klub, den eingeschlagenen Weg sportlich wie wirtschaftlich konsequent fortzuführen.

Sichtbares Zeichen des Umbruchs im höchstklassigen Ahlener Fußballverein ist der kürzlich vollzogene Wechsel an der Führungsspitze. Mit Dietmar Kupfernagel sei auf Dirk Neuhaus ein „fußballverrückter Mann gefolgt, der trotz aller Begeisterung für den Sport die Finanzen weiterhin mit kritischem Verstand im Blick behalten wird“, so Berger. Dem neuen Vorstand, dem auch Bent Gosda als Marketing-Chef vorsteht, wünschte der Bürgermeister viel Glück und Erfolg für die kommende Spielzeit. 
Neben der kurz- bis mittelfristigen sportlichen Planung ging es im Gespräch auch um die Perspektiven, die der Verein langfristig verfolgen will. Rot-Weiß könne sich als wichtiges Aushängeschild des Ahlener Sports auf wohlwollende Unterstützung verlassen, versprach Berger dem Verein, dessen Arbeit insbesondere im Nachwuchsbereich für Ahlen nicht mehr wegzudenken sei.
Als Eigentümerin der RW-Spielstätte Wersestadion stehe die Stadt Ahlen zu ihren Verpflichtungen, „nicht nur mit wohlmeinenden Worten, sondern mit kraftvollen Taten.“ Für die Sanierung von Fluchtlichtanlage, Kunstrasenplatz und Sportareal August-Kirchner-Straße habe die Stadt Zuwendungen in Höhe von über 600 000 Euro einwerben können. Die Gesamtinvestition beträgt rund 1,4 Millionen Euro.

Für die Zukunft bekennt sich Berger gern als Optimist: „Die abgelaufene Saison macht mich zuversichtlich, dass mehr geht als nur der vorzeitige Klassenerhalt.“

Ortstermin: Die Vereinsspitze von RW Ahlen war zum Gespräch beim Bürgermeister eingeladen. Von links: Stadtbaurat Thomas Köpp, Trainer Andreas Zimmermann, Dr. Alexander Berger, Dietmar Kupfernagel, Stadtkämmerer Dirk Schlebes, RWA-Geschäftsführer Gero Stroemer, Bent Gosda, Aufsichtsrat Heinz-Jürgen Gosda

Foto Stadt Ahlen