Rückrundenstart gegen WSV: Sechs-Punkte-Spiel

Nach knapp einem Monat Spielpause beginnt für Rot Weiss Ahlen am Samstag, 16. Januar, 14 Uhr, die Rückrunde der Regionalliga West mit einem Heimspiel gegen den Wuppertaler SV. Für beide Teams ist es ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Wir haben euch die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Nicht nur Andreas Zimmermann freut sich, dass die Winterpause beendet ist Bild: Sarah Wick

Der Spielort: Nachdem das Spiel erst auf den Kunstrasen verlegt wurde, wird nun doch im Wersestadion gespielt. „Wir haben jetzt die ganze Zeit auf Kunstrasen trainiert und spielen jetzt doch auf Rasen – aber das geht den Wuppertalern ja genauso“, sagt Ahlens Andreas Zimmermann.

Die Tabellensituation: Die beiden Teams sind eng beeinander. Während Wuppertal als 18. grüßt, belegt Ahlen Platz 20. „Es wird auf jeden Fall ein spannendes Spiel“, ist sich Andreas Zimmermann sicher. „Wuppertal hat gut aufgerüstet vor der Rückrunde, aber wir sind gut drauf und haben Bock.“

Das Hinspiel: Das Hinspiel gewann Wuppertal mit 1:0 (0:0). Die Partie zu Saisonbeginn wurde von der Kopfverletzung Bernd Schipmanns überschattet. Der Towart war mit einem Wuppertaler Gegenspieler zusammengestoßen und verletzt liegen geblieben. Für Diskussionen im Nachhinein hatte gesorgt, dass der Schiedsrichter die Partie nicht unterbrochen hatte. Wuppertal spielte weiter und Beyhan Ametoerzielte in der 70. Minute den entscheidenden Treffer.

Die letzten sechs Spieltage: Wuppertal ist seit sechs Spielen sieglos, konnte in sechs Partien lediglich ein Unentschieden verbuchen. Ahlen siegte am letzten Spieltag vor der Winterpause mit 5:1 gegen Homberg und spielte zudem drei Mal unentschieden.

Das Trainerduell: Wuppertal wird seit dem 5. Dezember von Ahlens ehemaligem Trainer Björn Mehnert trainiert, der auch als Spieler das Wuppertaler Trikot getragen hat. Andreas Zimmermann ist seit dem 16. November Trainer in Ahlen. In der Saison 2019/2020 war er ebenfalls Trainer in Wuppertal. „Jedes Spiel ist auch ein Trainerduell“, so Andreas Zimmermann. „Meine Zeit in Wuppertal liegt ja auch schon ein wenig zurück. Für mich ist das also ein ganz normales Spiel. Wir wollen Gas geben und gewinnen, wie bei jedem anderen Spiel auch.“

Die Vorbereitung auf die Rückrunde: Während der WSV ein Testspiel gegen den Südwest-Regionalligisten KSV Hessen Kassel absolvierte, hat sich RW auf das Training konzentriert. „Wir haben viele Trainingseinheiten gemacht und so lang war die Pause ja auch nicht“, erklärt Andreas Zimmermann. „Wuppertal hat gegen Kassel 4:4 gespielt. So viele Erkenntnisse können die aus der Partie auch nicht gewonnen haben“, so Zimmermann weiter.

Die Verstärkungen zur Rückrunde: Vom SC Paderborn ist der erst 18-jährige Adrian Oeynhausen nach Ahlen gekommen. Wuppertal hat dagegen richtig stark aufgerüstet und vermeldete gleich sechs Neuzugänge, und zwar Sebastian Patzler, Moritz Römling, Lars Holtkamp, Burak Gencal, Lars Bender und Christopher Schoch.