Pressekonferenz: Wuppertaler SV gegen Rot Weiss Ahlen

Ja vor dem Spiel dachte ich noch es wäre toll wieder hierherzukommen, dabei locker aufspielen und vielleicht was mitnehmen. Wie das Spiel ausgegangen ist haben wir ja dann alle gesehen. Wenn ich natürlich die erste Halbzeit nehme, da hat die erste halbe Stunde das Spiel entschieden. Da sieht man die gute Kaderzusammenstellung der Wuppertaler, die Stefan Küsters zusammengebastelt hat. Man kann nur sagen: Hut ab. Wenn man so einen Torhüter holt, der absolutes Drittligaformat hat und gleich vier hochkarätige Chancen von uns hält, dazu dann der erste Ball auf unser Tor drin ist, ist das natürlich bitter. Wir haben vier Chancen und machen das Tor nicht, weil der Keeper super hält, dazu hat der WSV drei Chancen und macht alle rein, das ist schon eine sehr gute Qualität. Ich hab meinen Jungs in der Halbpause gesagt: Komm es steht 3:0 wir fangen einfach bei null an, aber die zweite Halbzeit will ich gewinnen. Das haben wir dann auch gemacht und haben diese mit 2:1 gewonnen. Man kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben zu keiner Zeit aufgegeben, immer gut reagiert. Sie taten mir schon leid, es wurden gute Chancen herausgespielt und nach der Pause auch genutzt. Man konnte heute allerdings auch sehen, dass der WSV mit Backszat, Prokoph, Königs etc einen Drittligakader zusammen hat und damit auch Aufstiegsfavorit sind. Das habe ich schon vor der Saison gesagt. Preussen Münster, Rot Weiss Essen, Fortuna Köln und der WSV werden den Aufstieg unter sich ausmachen. Das haben wir heute gesehen. Ich muss aus Ahlener Sicht einen Strich ziehen und muss sagen, wir wollen in der Rückrunde mehr Punkte holen, als in der Hinrunde, da haben wir in Straelen verloren und gegen den WSV ein Unentschieden geholt. Nun haben wir nach dem Sieg gegen Straelen und der Niederlage heute drei Punkte auf dem Konto, das sind immer noch zwei Punkte mehr als in der Hinrunde. Damit sind wir im Soll. Wir als Rot Weiss Ahlen sind damit acht Punkte über dem Strich, das ist positiv und das entscheidende für uns. Das wir an unserer Chancenverwertung dringend arbeiten müssen, wussten wir auch schon vor dem Spiel. Die Niederlage heute tut schon weh, keine Frage, aber Glückwunsch an Björn Mehnert und seine Mannschaft. Ich wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wichtig ist immer Gesundheit, gerade bei unseren Jungs und Spielern deshalb hoffe ich, dass wir uns alle gesund wiedersehen werden.