Drei Fragen an Rene Grabowski

Du bist nun eine ganze Weile Trainer der Torhüter bei Rot Weiss Ahlen. Was hat sich in dieser Zeit verändert und was hat es mit der Kamera auf sich, womit man dich jedes Mal sieht?

Antwort: Die Kamera dient mir als Torwarttrainer und dem ganzen Trainerteam in der Gegner Nachbesprechung wo ich mit den Torhütern gezielt auf gute und weniger gute Aktionen eingehe. Im Torwartteam sprechen wir dann gezielt über die Dinge. Da man durch die Kameraaufnahmen Details auch nochmal vor und zurückspulen kann, erarbeiten wir dann zusammen Lösungsansätze.

Was hat es damit auf sich, dass du auch bei Minusgraden, wie beim Pokalspiel in Vreden, immer noch mit kurzen Hosen auf der Trainerbank sitzt?

Antwort: Waren da echt Minusgrade ??? – Nein Spaß bei Seite, ich mag lange Hosen einfach nicht – das fängt bei einer Jeans an und hört bei einer Jogginghose auf. Nur im schlimmsten Fall greife ich auf die lange Variante zurück.

Apropos Trainerbank, ist es für dich eigentlich besser auf der Bank als Trainer zu sitzen oder im Tor zu stehen und zu spielen?

Antwort: Was besser oder schlechter ist, lässt sich so einfach nicht beantworten. Natürlich juckt es mir manchmal noch in den Fingern. Auf der einen Seite ist es schade, dass ich nicht persönlich mit den Jungs auf dem Platz stehe und aktiv eingreifen kann. Auf der anderen Seite, ist es auch schön von der Seitenlinie das Spiel anzuschauen und meinen Torhütern mit Anweisungen von außen zu helfen oder zu unterstützen.

Foto von Marc Kreisel