Déjà-vu für Rot-Weiss Ahlen in Wiedenbrück

Ahlens Romario Wiesweg, hier im Duell mit Wiedenbrücks Phil Beckhoff Bild: Wegener

In einem Spiel auf Augenhöhe trennen sich der SC Wiedenbrück und Rot-Weiss Ahlen am 27. Spieltag in der Regionalliga West 0:0. Ähnlich wie schon in Aachen hatten die Ahlener die größte Chance kurz vor Abpfiff, müssen sich aber auch dieses Mal wieder mit einem Punkt begnügen.

„Wieder das Gebälk! Wieder die Latte!“, muss Ahlens Coach Andreas Zimmermann nach der Partie gegen den SC Wiedenbrück fast ein wenig schmunzeln, auch wenn ihm eigentlich nicht danach zumute ist. Es ist aber zum Teil auch wie verhext, obwohl es so einfach scheint: Das Runde muss in das Eckige. Was in der Theorie so simpel scheint, sieht auf dem Platz wieder ganz anders aus: Da geht der Schuss von Gianluca Marzullo in der zweiten Minute dann eben nicht ins Tor, sondern an die Latte. Und Paolo Maiella, der in der 89. Minute völlig frei zum Schuss kommt, verwandelt den Ball nicht, sondern trifft ebenfalls nur das Gebälk. „Was haben wir gemacht, dass solche Bälle nicht einmal reingehen“, fragt Andreas Zimmermann nach der Partie fast schon etwas verzweifelt und wirft einen Blick gen Himmel.

Aber auch der Gegner nutzt an diesem Tag seine Chancen nicht: Wiedenbrücks Phil Beckhoff schießt in der achten Minute links am Tor vorbei und versucht es eine Minute später erneut. Diesmal landet der Ball direkt in den Armen von Ahlens Torwart Bernd Schipmann. In der 20. Minute setzt Fabian Brosowski den Ball nach Flanke von Leon Tia über das Tor. „Es war von beiden Mannschaften kein gutes Fußballspiel, aber die hundertprozentigen Chancen haben wir gehabt. Im Training machen wir die alle rein und im Spiel fehlen uns wenige Zentimeter“, sagt Andreas Zimmermann. „Wir haben sehr wenig zugelassen und zu Null gespielt. Das ist das Positive, das wir aus dieser Partie mitnehmen“, so Zimmermann weiter. „Es ist schon schade. Hinten standen wir heute ganz gut. Mit ein bisschen Glück machen wir das Ding weg und fahren mit drei Punkten nach Hause, aber irgendwie sollte es dann heute auch wieder nicht sein“, erklärte Bennet Eickhoff.

„Es ist das alte Lied…aber wir müssen weiter machen und nach vorne schauen. Weiter geht es!“, erklärt Ahlens Trainer abschließend. Weiter geht es ganz konkret für die Wersekicker am 27. Februar, 14 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den Bonner SC.