Austausch mit Bürgermeister Dr. Berger

Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger war für Gespräche und Planungen mit den Verantwortlichen von Rot Weiss Ahlen am Wersestadion zu Gast. „Ich möchte schauen, was die Stadt eventuell noch für den baldigen Neustart der Mannschaften machen kann.“ Insgesamt sendeten die Verantwortlichen des Vereins positive Signale: „Wir stehen im guten Austausch mit den jeweiligen Fachbereichen. Sowohl was die Platzanlage betrifft, als auch hinsichtlich des organisatorischen Ablaufs“, berichtete der Vorsitzende Dirk Neuhaus. Die Hygienekonzepte auf und außerhalb der Plätze stehen und sind durch den wieder angelaufenen Trainingsbetrieb schon seit einigen Wochen in der Praxis umgesetzt worden. Mit Hochdruck laufen nun die Planungen für das erste Pflichtspiel: Am 26. August wird das Kreispokalfinale, das im Frühjahr ausfallen musste, nachgeholt. „Die Zuschauerzahl ist auf 300 Personen begrenzt“, erläuterte Geschäftsführer Gero Stroemer. Für die Meisterschaftsspiele ab September soll nach Möglichkeit die Zahl auf 600 Zuschauer angehoben werden: „Wir würden dann zwei voneinander getrennte Bereiche haben: 300 Leute auf den Sitzplätzen der Südtribüne und 300 auf der Haupttribüne“, so Stroemer.

Während das Hygiene- und Organisationskonzept also bereits weit vorangeschritten sind, stehen auf dem Gelände nach der Sanierung des Kunstrasens noch weitere Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen auf dem Programm. Neben kleineren Arbeiten im Eingangs- und Tribünenbereich sind vor allem die Jugendkabinen weiterhin ein Thema: „Hier muss noch etwas gemacht werden“, bekannte Dr. Berger. Derweil teilten die RWA-Verantwortlichen mit, die Corona-Phase zwar hinsichtlich der Mitgliederzahlen bislang gut verkraftet zu haben, man müsse jedoch die Entwicklung bei den Sponsoren des Vereins weiterhin im Auge behalten: Stephan Tantow, Leiter Sponsoring & Marketing, erklärte: „Wir können auf Wunsch für jeden Sponsor eine individuelle Lösung finden, so dass beide Seiten, trotz der derzeitigen Situation, von einer Partnerschaft profitieren können. Wir arbeiten unter Hochdruck daran unser Netzwerk zu festigen und auf der anderen Seite weiter auszubauen, wobei wir hoffen, dass es auch Unternehmen gibt, die wir noch nicht angesprochen haben und die auf uns zukommen und sich über die Möglichkeiten einer Partnerschaft informieren möchten.“ Und auch Dirk Neuhaus appellierte: „Wir brauchen die Unterstützung der heimischen Wirtschaft.“

Foto (von links): Dirk Neuhaus, Dr. Alexander Berger, Gero Stroemer, Stephan Tantow