Abschluss beim VfB Homberg: Einer geht noch

Im Hinspiel sorgte Kevin Kahlert für einen Dreierpack Bild: Henning Wegener

Im Hinspiel gegen den VfB Homberg gab es eine schöne 5:1-Bescherung. Wenn es nach Ahlens Trainer Andreas Zimmermann geht, liefert auch das Rückspiel gegen den aktuellen Tabellen-20. eine sehr gute Basis für eine zünftige Abschlusssause. „So ist der Plan, gerne ähnlich wie im Hinspiel. Das nehmen wir gerne alles mit“, sagt Zimmermann und schmunzelt.

Aktuell sorgt noch ein Einspruch Rot-Weiss Essens gegen die Wertung von drei BVB II-Partien, dem sich einige andere Vereine angeschlossen haben, für etwas Unruhe vor dem Saisonfinale. „Auf den Einspruch gebe ich keinen Pfifferling. Essen will halt nichts unversucht lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Champions League Verein, bei dem nur Profis arbeiten, so etwas vorher nicht abgecheckt und nicht mit dem Verband spricht. Mir mich ist das eine Farce. Wir beschäftigen uns daher auch nicht damit. Wir machen unser Ding. Wie immer. Wir wollen morgen gewinnen und dann ist es gut“, sagt der Ahlener Trainer. Unabhängig von dem Einspruch wolle man den 18. Platz verteidigen und so hoch wie möglichst abschließen. „Wir wollen ohne Druck frei aufspielen und gewinnen. Alle sind am Start und heiß“, so Zimmermann weiter.

Er hoffe nicht, dass die Luft nach Dienstag raus ist. Jeder Spieler solle sich gut überlegen, ob er am Samstag ein letztes Mal Vollgas gibt oder nicht. „Ich gucke mir das schon genau an. Wir stehen ja auch in den Planungen für die kommende Saison. Ich habe in der Vergangenheit schon oft erlebt, dass das letzte Spiel auf die leichte Schulter genommen wird. Das passiert uns morgen nicht. Das steht fest. Sonst gibt es knallharte Konsequenzen.“