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Bei der RWA-Familie gibt es ein ganz einfaches Motto: Es gibt kein Ich,
nur ein Wir. Jeder ist bei uns Willkommen und so wächst nach der Insolvenz
wieder etwas Wunderbares zusammen. Es sind die vielen ehrenamtlichen Helfer, die das Stadion
Instand halten, den Müll beseitigen, für den reibungslosen Ablauf bei Heimspielen sorgen, die
Arbeit in der Geschäftsstelle verrichten, sich auf Vorstandsebene einbringen, die Öffentlichkeitsarbeit
wieder vorantreiben, die Wäsche waschen oder den Bus zu Auswärtsspielen fahren.
Menschen von jung bis alt, aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und Menschen mit geistigen
Behinderungen prägen das Vereinsbild. Gleichzeitig hat unser Verein vielen Menschen einen Ort der Ablenkung und einen Anlaufpunkt für soziale Kontakte geschaffen. Gemeinsame Grillabende oder Saubermach-Aktionen unterstreichen das.


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Dabei gibt es noch ein ganz spezielles Projekt in unserem Verein: Das U20-Fanprojekt. Das ist ein Anlaufpunkt für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen. Auf dem Gelände des Wersestadions wurde ein eigener Freizeitraum für unser Fanprojekt geschaffen. Einmal wöchentlich treffen sich bis zu 30 Kinder und genießen im eigenen Clubraum unter Aufsicht von einem oder mehreren Betreuern diverse Freizeitaktivitäten. Dabei geht es uns darum, die Kinder von der Straße zu holen und einen Anlaufpunkt zu schaffen. Rot Weiss Ahlen hilft mit dem U20-Fanprojekt den Familien und den Kindern selbst, einen Ausgleich zu schaffen und den Kindern eine sinnvolle Freizeitaktivität zu bieten. Bei jedem Heimspiel von Rot Weiss Ahlen haben die Kids vom Fanprojekt einen eigenen Bereich auf der Haupttribüne, von dem aus sie begeistert die Mannschaft anfeuern.


Übrigens zählt für Rot Weiss Ahlen auch die Unterstützung vom Lunch Club Ahlen zu einer der vielen Baustellen. Der Lunch Club ist ein Anlaufpunkt für Kinder, die dort mittags kostenlos etwas Warmes zu essen bekommen. Regelmäßig hilft unser Verein dieser Einrichtung mit Aktionen und Spenden.

Der LunchClub Ahlen


Bemerkenswert ist, dass Rot Weiss die tolle Jugendarbeit der letzten Jahre trotz der finanziellen Sorgen aufrechterhalten konnte. Rund 350 Kinder sind Vereinsmitglieder und davon fast die Hälfte mit Migrationshintergrund. Die Kinder- und Jugendförderung blieb auch in unserer Insolvenz die oberste Priorität, so wie es zu Profizeiten der Fall war. Vom Geldmangel und den vielen Sorgen sollten die Kinder als letztes etwas mitbekommen. Es war gewiss nicht leicht, aber keine einzige unserer 14 Jugendmannschaften stieg in der vergangenen Saison aus ihrer Liga ab. Im Gegenteil: Unsere neu gegründete zweite Mannschaft schaffte den Aufstieg ebenso wie unsere Damenmannschaft und auch unsere A-Jugend hat die Rückkehr in die U19-Bundesliga wieder im Blick. Ein Verdienst unserer Trainer, von denen auch viele über Wochen und Monate ohne Aufwandsentschädigungen gearbeitet haben. 

 

Diese neue Vereinsphilosophie mit dem Ehrenamt, der Jugendförderung
und dem U20-Fanprojekt ist heute unser Zukunftsmodell.

 

Bei Fragen zum U20-Fanprojekt oder bei Interesse, sich ehrenamtlich bei uns zu engagieren nehmt ihr bitte Kontakt zu unserer Geschäftsstelle auf.