Rot Weiss hofft auf die Trendwende

So eng ging es schon lange nicht mehr in der Oberliga Westfalen zu. Fünf Punkte liegen zwischen Platz acht und dem ersten Abstiegsrang. Für Rot Weiss Ahlen, derzeit auf dem elften Platz, ist in den kommenden Wochen sportlich alles möglich. In den ersten drei Pflichtspielen nach der Winterpause gab es bisher noch keinen Sieg für unser Team. Das soll sich schnellstmöglich ändern: Am Sonntag (15:00 Uhr) bekommen unsere Spieler eine neue Chance im Auswärtsspiel beim Holzwickeder SC. In der derzeitigen Situation helfen Punkteteilungen kaum weiter. Um den Anschluss an die obere Tabellenregion zu verkürzen ist ein Auswärtssieg daher ganz oben auf der Wunschliste unseres Trainers Christian Britscho.

Beim reinen Blick auf die Tabelle scheint dieser Wunsch auch realistisch, denn Holzwickede befindet sich auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, doch auch hier täuscht das Tabellenbild, denn lediglich zwei Zähler trennen beide Klubs. Ein weiteres Indiz dafür, wie wichtig ein Erfolg für Rot Weiss am Sonntag beim Aufsteiger ist. Beide Mannschaften konnten 2019 noch kein Ligaspiel gewinnen. Kurios: Holzwickede stellt immerhin die fünfbeste Defensive der Liga. Das Manko bei den Gastgebern ist, wenig überraschend, die eigene Offensive. Nur der FC Gütersloh hat weniger Tore geschossen als der HSC (24 Saisontore). Im Vergleich gelangen unserer Mannschaft bisher 38 Treffer.

Fehlen werden uns Justin Perschmann (Innenbanddehnung am Knie) und Peter Rios (Erkältung). Rene Lindner und Mehmet Kara, die im letzten Ligaspiel fehlten, stehen derweil wieder zur Verfügung. Darüber hinaus kommt es am Sonntag noch zu einer Premiere. Mit Schiedsrichterin Kathrin Heimann, Jasmina von Gratowski und Sina Diekmann leitet erstmals in dieser Saison ein reines Frauenteam eine Partie der Oberliga Westfalen. Wir hoffen, dass uns viele Fans auf einer der kürzesten Auswärtsfahrten unterstützen und mit nach Holzwickede kommen: Montanhydraulik Stadion, Jahnstraße 7, 59439 Holzwickede. #nurgemeinsam