Kein Spiel für Fußballästhetiker

Am Samstag (Anstoß 14 Uhr) empfangen wir im heimischen Wersestadion den Traditionsklub Wuppertaler SV. Bereits vor der Begegnung ist klar, dass kein Trikot verschont bleiben wird. Das Heimspiel vor einer Woche gegen Bonn und der Regen der letzten Tage lassen erahnen in welchem Zustand sich der Rasen befinden wird. Freunde des Tiki-Taka werden wohl nicht auf ihre Kosten kommen, doch all diejenigen, die puren Kampf, Einsatz und Leidenschaft sehen wollen, die müssen am Samstagmittag unbedingt das Wersestadion aufsuchen.

Auch gegen den Aufsteiger aus Wuppertal zählt für unser Team nur ein Sieg, will man näher an die Nichtabstiegsplätze heran rücken. Die Einstellung, die unsere Mannschaft zuletzt beim 1:1 gegen Bonn zeigte, sorgt dabei für Zuversicht. Das wir uns spät um den Lohn der harten Arbeit brachten ist vergessen und abgehakt, denn mit dem WSV wartet ein neuer Gegner und der hat es in sich: Als Aufsteiger spielt Wuppertal nicht nur eine sportlich erfolgreiche Saison. Auch mit den eigenen Ambitionen versteckt sich der Verein nicht. Bis 2020 soll der Aufstieg in die 3. Liga gelingen. Aktuell liegt die Mannschaft 13 Punkte hinter dem Relegationsplatz zur 3. Liga und 13 Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. 2017 ist der WSV die Mannschaft der Stunde. Zwei Siege aus zwei Spielen und neun erzielte Treffer sprechen eine deutliche Sprache.

Personell wird es mindestens eine Umstellung bei uns geben, da Kamil Waldoch gelbgesperrt fehlt. Zudem plagen Max Machtemes muskuläre Probleme. Erhan Albayrak und sein Team erwartet eine mehr als schwierige Aufgabe, doch genau hier könnte am Ende der Rasen zum entscheidenden Vorteil werden. Wenn qualitativ hochwertiger Fußball ohnehin kaum möglich sein wird, entscheiden am Ende Kampf und Einsatzbereitschaft. Nur gemeinsam können wir diese Aufgabe meistern und drei Punkte holen – also auf ins Stadion und steht zu eurer Stadt und eurer Mannschaft. Am Samstag um 14 Uhr. Glückauf!

#nurgemeinsam