RWA empfängt SCW: Mehnert erwartet „Spiel auf Augenhöhe“

Ahlens Pascal Schmidt (l.) und Yasin Altun waren beim Auswärtssieg im März mit dabei

Das letzte Spiel zwischen Rot Weiss Ahlen und dem SC Wiedenbrück liegt ein gutes halbes Jahr zurück. Anfang März standen sich die beiden Teams damals noch in der Oberliga gegenüber. Wiedenbrück grüßte als Spitzenreiter und Ahlen war Dritter. Mike Pihl besiegelte durch sein Tor in der 19. Minute den so wichtigen Auswärtssieg, der Ahlen zurück ins Aufstiegrennen brachte.

Am Samstag, 26. September, 14 Uhr, spielen die beiden Aufsteiger am sechsten Spieltag in der Regionalliga im Wersestadion gegeneinander. Ahlen ist derzeit Zwölfter, Wiedenbrück belegt mit ebenfalls vier Punkten Rang 13. Während RWA aber schon fünf Spiele auf dem Konto hat, musste der SCW erst dreimal in dieser Saison ran. Am Mittwoch standen beide Teams auf dem Platz. Ahlen lieferte in Essen einen großen Kampf ab, unterlag aber am Ende mit 2:3, Wiedenbrück verlor gegen den derzeitigen Tabellenführer Borussia Dortmund II nach einer 1:0-Halbzeit-Führung noch mit 1:4. Den Essenern hatten die Wiedenbrücker am ersten Spieltag an der Hafenstraße beim 1:1 einen Punkt abgetrotzt.

Das Ahlener Spiel in Essen ist inzwischen aus den Köpfen raus. „Das haben wir bereits auf dem Platz abgehakt, der Alltag hat uns wieder“, erklärt Ahlens Trainer Björn Mehnert. Und der Alltag sieht so aus, dass seine Spieler bereits am Samstag wieder ran müssen – diesmal unter ganz anderen Vorzeichen. „Wir haben gut gespielt in Essen, aber man darf jetzt nicht erwarten, dass es so weiter läuft. Das Spiel gegen Wiedenbrück wird eins auf Augenhöhe“, so Mehnert weiter.

Björn Mehnert kennt viele Spieler des SC Wiedenbrück noch gut. Schließlich saß er bis Anfang des Jahres noch beim SC Wiedenbück auf der Bank. Er wird seinen Jungs noch einmal das Spiel aus dem März ins Gedächtnis rufen. Schließlich können positive Bilder im Kopf nie schaden, findet Mehnert: „Wiedenbrück ist zwar als Erster aufgestiegen, aber das letzte Spiel der Saison haben sie verloren – gegen uns.“