Ahlen will „haushohen Favoriten“ Essen ärgern

Bernd Schipmann
Bernd Schipmann Bild: Henning Wegener

Rot-Weiss Essen gegen Rot Weiss Ahlen heißt am Mittwochabend, 23. September, um 19.30 Uhr im Stadion Essen an der Hafenstraße. In der Gesamtbilanz führt Ahlen mit 5:4-Siegen, dreimal trennten sich die Teams unentschieden.

Die letzte Partie liegt aber bereits drei Jahre zurück, auch damals gab es in der Regionalliga West ein Unentschieden. Mit einem Punkt könnten die Ahlener auch dieses Mal zufrieden sein, schließlich hat Essen klare Aufstiegsambitionen, während Ahlen den Klassenerhalt anstrebt. Für Ahlen ist es die zweite „englische Woche“ hintereinander, Essen musste im erst zweiten Saisonspiel – eine Partie wurde verschoben, einmal hatten die Essener wegen des Pokals spielfrei – am Sonntag noch gegen Dortmund II ran. So früh in der Saison sieht Ahlens Coach Björn Mehnert darin aber noch kein Nachteil: „Wir haben ja in den ersten Spielen relativ viel gewechselt und haben zum Glück einen großen Kader, auf den wir zurückgreifen können.“ Essen ist für den Ahlener Trainer zwar der „haushohe Favorit“, aber seine Mannschaft gehe in jedes Spiel, um dort etwas mitzunehmen. In den vergangenen Partien waren das immerhin vier Punkte. „Wir sind in der Liga angekommen und haben auch gegen Essen nichts zu verlieren“, ergänzt Mehnert selbstbewusst. Essen sei individuell sehr stark. „Da müssen wir als Mannschaft dagegen halten“, gibt Mehnert die Devise vor.

In den vergangenen Spielen habe sein Team noch zu viele Chancen zugelassen. Das dürfe man sich gegen Essen nicht erlauben. „Wir müssen defensiv wachsam sein, uns aber auch selbst Chancen erarbeiten“, so Mehnert weiter. Die Stimmung im Team sei gut. Mit jedem Sieg steige die Lebensqualität, fügt Mehnert augenzwinkernd hinzu. Der Druck liegt auf jeden Fall auf Essen, während Ahlen befreit aufspielen und hoffentlich den Positivtrend weiter fortsetzen kann.